Standpunkte

von Guglielmo L. Brentel, Präsident von Zürich Tourismus und Präsident der EHL SA

Alle Politiker sind stolz, dass wir kaum Jugendarbeitslosigkeit haben. Jeder ist für die Förderung der dualen Berufsbildung. Hoffentlich ist dem auch nach dem letzten Wochenende noch so. Denn nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Als einer, der sich zeitlebens für Bildungsfragen engagierte, werde ich genau darüber wachen. Etliche Hindernisse gefährden das Exportgut «Swiss Know-how». Gerade in der Ausbildung von Hospitality-Profis.

«Den jungen Cracks steht die globalste aller Branchen offen.»

Nehmen wir das Beispiel der Swiss School of Hospitality and Tourism in Passugg. Da wurde ein einzigartiges Modell geschaffen, das die Durchlässigkeit von der klassischen Berufsbildung zum akademischen Finish garantiert. Die Lernenden starten beispielsweise mit einer Hotelfach- oder Gastrolehre. Dann steigen sie auf - in die Höhere Fachschule, wo sie sich ein eidgenössisches Diplom in deutsch oder englisch holen. Und wer das Rüstzeug hat, klettert weiter: Via neuen Bachelor in Passugg kann er/sie sogar den Master an der EHL in Lausanne machen. Das ist Dual-Degree-Philosophie in Perfektion: Management-Wissen und Praxiskompetenz in einem. Und wer hat es erfunden? Wir Schweizer, einmal mehr. Diesen «Bildungslift» - von der Pike in Toppositionen - gibt es nur hier. Damit steht den jungen Cracks die globalste aller Branchen offen. Einsteigen in diesen Bildungs-Express können übrigens jederzeit auch Talente aus dem Ausland.

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