Eben noch stand der Nachbar mit einem Kollegen in ein Gespräch vertieft neben einem, da stimmt er plötzlich ein Lied an. Auf dem Balkon und vor dem Eingang setzen weitere Sänger ein - ein Flashmob der SSTH Studierenden zusammen mit dem Incantanti Chor eröffnete das erste «Rhythm’n‘Food» in Passugg und zeigte den Besuchern schnell, dieses Jahr spielte neben dem auserlesenen Food die Musik eine zentrale Rolle. Als Hauptact zog am Abend Adrian Stern auf der Hauptbühne die Gäste in seinen Bann. Mit rund 600 musikbegeisterten und kulinarisch interessierten Besuchern zieht die SSTH eine durchwegs positive Bilanz.

«Kleiner, aber feiner» lautete das Motto des ersten «Rhythm’n‘Food» der SSTH Hotelfachschule Passugg. Im Vergleich zum bis anhin bekannten SSTH Food Festival wurde das kulinarische Angebot im neuen Konzept reduziert, die Qualität jedoch deutlich gesteigert. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem Niveau der Kulinarik aus 10 verschiedenen Ländern und Regionen und der speziellen Atmosphäre. Für das Festival standen unter anderem zwei internationale Chefköche im Einsatz. Der Sushi-Chef Sam K. Choy der Hotelfachschule Lausanne bereitete über 3‘000 Portionen Sushi zu. Firas El-Borji, Oriental Chef de Cuisine im Zürcher Dolder Grand, demonstrierte, warum er der Herr des Humus genannt wird und präsentierte den Gästen eine exklusive Auswahl an Mezze. Äusserst beliebt war auch der amerikanische Pulled Beef Burger, von dem über 1‘000 Portionen zubereitet wurden.
 
Auf zwei professionellen Bühnen sorgten die Bands Giganto & Mattiu, Joe Colombo Trio, Eric St. Michaels und Andy McSean für gute Stimmung. Adrian Stern, Hauptact am «Rhythm’n‘Food», begeisterte das Publikum und spätestens bei seinem Titel «Amerika» sangen alle - egal ob Besucher oder Studierende - den Refrain mit. Das Rahmenprogramm mit Bull-Riding, Salsa Tänzern und einer Shisha-Bar unterstrich das Festival-Ambiente und bot grosse Abwechslung. Extravagant mit eigenem Showauftritt: das Rhythm’n’Brew Bier wurde durch eine Regenrinne von einem Balkon direkt an die Bar transportiert.

Der Projektleiter Roberto Riccardi und sein Team der Klasse HF5 ziehen nach dem Schlusskonzert von Adrian Stern eine positive Bilanz. „Wir freuen uns, dass wir als Studierende eine solche Verantwortung übernehmen und ein neues Konzept in Angriff nehmen durften. Die gute Stimmung und grosse Zufriedenheit der Besucher ist unser Lohn!“ Geschätzt wurde insbesondere die Abwechslung an Konzerten, zwischen denen man sich an den vielfältigen Food Ständen nach Lust und Laune verpflegen konnte. „Es wäre schön, wenn wir den Anlass im nächsten Jahr noch bekannter machen könnten“, meinte Riccardi abschliessend. Die Besucher, welche dieses Jahr vor Ort waren, wollen alle auf jeden Fall wiederkommen.

Back to Top