Die Swiss School of Tourism and Hospitality (SSTH) in Passugg GR setzt auf mehr Nachhaltigkeit. Dabei arbeitet sie mit Bio Suisse zusammen. Im Gastronomie-Bereich werden künftig Knospe-Produkte verwendet und in der Ausbildung die Vorteile des Biolandbaus vermittelt. Die Zusammenarbeit von Bio Suisse und SSTH ist ein Novum in der Gastronomie-Ausbildung.

Im Kanton Graubünden ist mehr als jeder zweite Landwirtschaftsbetrieb ein Knospe-Betrieb. Für die Swiss School of Tourism and Hospitality, die seit 2013 im Besitz der weltberühmten Ecole hôtelière de Lausanne ist, sind das ideale Voraussetzungen, um dem Thema Nachhaltigkeit in der Ausbildung mehr Gewicht zu geben. Die SSTH setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit Bio Suisse. Die Vereinigung der Schweizer Biolandbau-Organisationen steht mit der «Knospe» für gesunde und geschmackvolle Lebensmittel und entwickelt die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette laufend weiter.

Die Kooperation von Bio Suisse und SSTH in Passugg GR ist in der Gastronomie-Ausbildung neu. Künftig verwendet die SSTH im Gastro-Bereich sowie in ihren eigenen Restaurants vermehrt Knospe-Produkte, bezieht die Lebensmittel von lokalen Lieferanten und kultiviert die Kräuter im eigenen Schulgarten. Zudem werden in der Ausbildung Schulungen zu Bio stattfinden, um Theorie und Praxis miteinander zu verzahnen. In diesem Rahmen werden auch regelmässig Biohöfe besucht, ganz nach dem Credo der SSTH – regional, saisonal, nachhaltig.

Bio Suisse verfolgt das Ziel, Knospe-Produkte vermehrt auch im Gastro-Bereich einfliessen zu lassen. Die Konsumenten verlangen in der Ausser-Haus-Verpflegung verstärkt nach einem breiten Angebot an Bioprodukten. Zudem wollen sie wissen, woher die verarbeiteten Produkte kommen. Vor diesem Hintergund ist die Zusammenarbeit von Bio Suisse und SSTH wegweisend.

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