Der Arbeitgeber- und Branchenverband Hotelleriesuisse stellt in Zusammenarbeit mit der EHL sicher, dass das Ausbildungsangebot im Hospitality- und Gastrosektor nicht nur in der Luxushotellerie gewährleistet ist.

von Daniel Tschudy

Das Ziel von Hotelleriesuisse ist eine enge Zusammenarbeit; nicht nur mit der EHL, sondern mit weiteren Fachschulen in unserem Land. Mit Lausanne ist man ohnehin eng verbunden, denn Hotelleriesuisse ist Gründerin und Stifterin der EHL und nominiert und wählt deren Stiftungsräte/-innen mit.

Sie engagiert sich auch in einer Arbeitsgruppe, in der es um die grundsätzliche Strategie der involvierten Schulen geht. Der Verband ist auch bei der Hotelfachschule Thun und der Swiss School of Tourism and Hospitality (SSTH) im bündnerischen Passugg involviert und führt Schulhotels, welche die EFZ-Grundbildung (eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) anbieten. Eine der Hauptaufgaben ist, dass das Bildungsangebot landesweit untereinander abgesprochen wird und vor allem auch, dass der Zugang zur Bildung ab jeder Stufe, also auch für Quereinsteiger, gewährleistet ist. Das ist das einzigartige duale Bildungssystem, das auch in der Hospitality-Industrie wertvoll ist. Ueli Schneider ist Mitglied der Geschäftsleitung von Hotelleriesuisse und leitet den Bereich Bildung. Er will sicherstellen, dass das Branchenangebot gut balanciert ist und nahtlos von der Berufslehre zum Master-Abschluss führen kann. «Die Bildungslandschaft in unserer Branche bietet unabhängig von der abgeschlossenen Grundausbildung eine breite Palette an Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Gerade auch für Absolventen einer normalen Berufslehre offeriert die Hotellerie hervorragende Möglichkeiten, das erworbene praxisorientierte Wissen weiter zu vertiefen und sich so reale Karrierechancen zu erarbeiten.»

Intakter Bildungslift
Weltweit einzigartig ist, dass Hotelleriesuisse zusammen mit den verbundenen Schulen, eine Ausbildung für einen vollumfänglichen Karrierepfad anbietet: von der Berufslehre mit EFZ-Abschluss bis hin zum MBA in Hospitality Management.

Hotelleriesuisse betreibt drei Schulhotels, die der Verband zu nationalen Kompetenzzentren für die Hotellerie-Berufsbildung weiterentwickeln will. Auf der nächsten Stufe bieten dann die HF Thun und die SSTH Passugg Möglichkeiten, Wissen in Praxis und Theorie zu kombinieren und mit dem Diplom «Hotelier/Restaurateur HF» abzuschliessen.

Und darauf aufbauend bieten Hotelleriesuisse und die HF Thun dann noch ein Nachdiplomstudium (NDS) in Hotelmanagement an. An der SSTH Passugg, die zur EHL Gruppe gehört, gehen die Möglichkeiten noch einen Schritt weiter. Dank der Durchlässigkeit ihres Systems vereint die Schule den gesamten Karrierepfad. Und zwar von der Ausbildung Hotel-Kommunikationsfachfrau/-mann EFZ bis hin zum Bachelor of Science in International Hospitality Management; alles quasi unter einem Dach. Ueli Schneider erklärt dazu: «Möglich macht dies sowohl die enge Kooperation mit der EHL als auch das kreierte Angebot einer sogenannten Passerelle im Anschluss an das HF-Diplom. Das Bachelor-Studium über eineinhalb Jahre wird auf dem Campus der SSTH unterrichtet und folgt dem Lehrplan der EHL. Abgeschlossen werden kann dieser Bildungslift dann mit einem MBA in Hospitality Management an der EHL in Lausanne. Damit kann in Passugg und in Lausanne über drei Ausbildungsstufen hinweg gelernt werden.» Mit diesem Angebot wollen die Beteiligten sicherstellen, dass die jungen Talente und die Quereinsteiger/-innen in der Hotellerie und Gastronomie ihren Karrierepfad über verschiedenste Wege auslösen und erfolgreich verfolgen können.

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