2. Semester, Dipl. Hôtelière-Restauratrice HF (2017)

Sie studieren Hospitality Management an der SSTH. Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu beginnen?
Ich hatte in Como angefangen Tourismus zu studieren. Ich war mit dieser Wahl aber nie richtig zufrieden. Um Geld zu verdienen habe ich immer wieder in Restaurants und Bars in verschiedenen Städten gearbeitet. Dann war ich für einen längeren Aufenthalt an der Rezeption in einem Resort auf den Malediven. Der vielfältige Gästekontakt hat mir dann so gut gefallen, dass ich eine Ausbildung in Hospitality ins Auge fasste. Da die Schweiz in der Hotellerie einen guten Ruf hat, stiess ich bald auf die SSTH. In der Schweiz fühle ich mich sehr wohl, auch weil es nicht sehr weit vom Tessin weg ist. Zu Hause war ich allerdings schon lange nicht mehr.

Was ist Ihr Berufsziel? Haben Sie schon Ziele, was Sie nach der Ausbildung machen?
Mir gefallen die Vielfältigkeit und die Abwechslung in einem Hotel. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen und Kulturen aufeinander. Ich möchte keine grosse Managerin werden. Mir ist es wichtiger, mit interessanten Menschen in einem lebendigen Umfeld zu arbeiten. Ich fühle mich in einer familiären Umgebung am wohlsten. Darum wünsche ich mir einmal am Frontoffice in einem kleineren Hotel in einer grösseren Stadt zu arbeiten. Das Frontoffice ist mein Lieblingsarbeitsplatz. Servicearbeit und Housekeeping sind auch ok. In allen diesen Bereichen habe ich intensiven Kontakt mit Gästen und Kollegen.

Waren Sie schon im Praktikumssemester? Was hat Ihnen im Praktikumssemester am besten gefallen?
Nein, ich war noch nicht im Praktikum. Ich freue mich aber auf einen lebhaften Betrieb. Ich bin eine sehr kommunikative Person und habe keine Probleme mit den unterschiedlichsten Leuten sofort in Kontakt zu kommen. Im Praktikum möchte ich viele neue Erfahrungen sammeln und ein wenig Spass gehört auch dazu.

Was gefällt Ihnen am besten an der SSTH?
Die Schulsemester waren insbesondere am Anfang eine strenge Zeit. Vor der SSTH bin ich viel in der Welt herumgereist und habe an verschiedenen Orten gearbeitet. Wieder die Schulbank zu drücken war nicht einfach. Theorie zu büffeln und konzentriert den Schulstoff zu lesen, musste sie zuerst wieder lernen. Die Abwechslung zwischen Theorie und praktischem Arbeiten hat mir aber geholfen, das theoretische Wissen mit der Praxis zu verknüpfen. Die Passion der Dozenten für Ihren Beruf hat auf mich abgestrahlt und ich wurde vom Feuer der Hospitality richtig infiziert. Das Leben im Schulhotel gefällt mir sehr gut. Der Kontakt zu den anderen Studierenden auch aus höheren Semestern schätze ich. So kann ich unkompliziert Hilfe und Tipps holen, wenn ich bei den Aufgaben nicht weiter komme. Ich schätze auch, dass immer jemand da ist, um die Freizeit gemeinsam zu verbringen.

Wo haben oder wo profitieren Sie persönlich am meisten?
Ich habe definitiv auch persönlich viel profitiert. Ich bin zuverlässiger, pünktlicher und organisierter geworden. Ich habe jetzt mehr Verantwortungsgefühl und bin definitiv erwachsener geworden.

Vielen Dank für das Gespräch.

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