1. Semester Dipl. Hôtelière-Restauratrice HF (2017)

Sie studieren Hospitality Management an der SSTH. Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu beginnen?
Ein Berufsberater in meiner Heimatstadt Mumbai hat mich auf die Möglichkeit eines Hospitality Studiums in der Schweiz aufmerksam gemacht. So kam ich dann zur SSTH. Mit Hospitality kam ich schon früh in Kontakt. Mein Onkel führte in Mumbai ein Restaurant und mein Vater war 20 Jahre lang in den Vereinigten Staaten als Restaurant Manager tätig.

Was ist Ihr Berufsziel? Haben Sie schon Ziele, was Sie nach der Ausbildung machen?
In Mumbai schloss ich ein Soziologie-Studium ab. Ich habe mich schon immer für Menschen und ihr Verhalten interessiert. Die Arbeit mit Menschen und die intensive Kommunikation mit Mitarbeitenden und Gästen ist auch das, was mich an der Hotellerie interessiert und fasziniert. Später möchte ich gerne mein eigenes Restaurant mit Bar eröffnen, am liebsten in Singapore oder vielleicht auch in der Schweiz. Ich kann mir aber auch vorstellen, einen Job im Personalmanagement zu übernehmen.

Waren Sie schon im Praktikumssemester?
Nein, ich habe mir aber schon einige Praktikumsstellen angeschaut, die mich interessieren. Am liebsten würde ich in Zürich mein erstes Praktikum machen.

Was gefällt Ihnen am besten an der SSTH?
Ich hatte zuerst grossen Respekt, nach Passugg zu kommen. Es ist das erste Mal, dass ich in der Schweiz bin. Mumbai ist eine riesige und hektische Stadt. Ich konnte mir nicht vorstellen, in einem so kleinen Ort zu sein. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass dies die beste Umgebung zum Lernen ist. Die Berge und auch die Atmosphäre hier in Passugg ist einmalig. Mein Lieblingsfach ist Makroökonomie bei Herrn Helmi. Überhaupt sind alle Dozierenden sehr professionell und helfen immer, wenn ich Fragen habe.

Wo haben oder wo profitieren Sie persönlich am meisten? Wie gefällt Ihnen das Studieren und Wohnen auf dem Campus?
In Mumbai arbeitete ich auch als Rezeptionistin und als Nachhilfslehrerin für Kinder. In der Küchen und Service Praxis hatte ich keine Erfahrung. Hier an der SSTH lernte ich diese Arbeitsabläufe kennen und konnte so einen Blick hinter die Kulissen der Hotellerie werfen. Wenn ich jetzt in ein Restaurant essen gehe, kann ich mir genau vorstellen, was im Hintergrund alles abläuft. Ich habe sehr viel Selbstvertrauen gewonnen. Auch kulturell profitiere ich viel und konnte mich schnell an der Schule einleben. Einzig die Wochenenden in Passugg, wenn die meisten nach Hause gehen, waren am Anfang nicht ganz einfach. Wir sind jetzt aber ein gutes und sehr internationales Team. Ich spreche sogar einige Worte Deutsch.

Vielen Dank für das Gespräch.

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