Zu Hause sein - dieses Gefühl vermittelt ein guter Gastgeber seinen Gästen. In einem Hotel ist genau das die Aufgabe eines Hoteliers. Er begrüsst und bewirtet die Gäste und sorgt dafür, dass sie sich während ihrem Aufenthalt wohlfühlen. Auch verschickt er Einladungen und macht Werbung für sein Hotel. Ein Hotelier muss ein vielseitiges Aufgabengebiet abdecken und ein guter Kommunikator sein. Gastfreundlichkeit hat somit viel mit guter Kommunikation zu tun. Genau hier setzt der neue Beruf Hotel-Kommunikationsfachfrau/-mann EFZ in der beruflichen Grundbildung an, in den ab August 2017 die ersten Lernenden starten.

Die Suche nach geeigneten Lernenden für die Hotellerie ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde das Berufsbild in der Grundbildung überarbeitet. «Wir müssen auf die Veränderungen in der Gesellschaft und der Z-Generation reagieren», so Ernst Wyrsch, Präsident von Hotelleriesuisse Graubünden. «Jugendlichen muss man eine Perspektive bieten, damit sie sich weiterentwickeln können. Berufseinsteiger dürfen sich nicht zu früh spezialisieren. Aus diesem Grund setzen wir auf eine Generalistenausbildung, in der die Kommunikationsfähigkeiten gefördert werden.»

Die ersten Rückmeldungen zum neuen Beruf beschreibt Claudia Züllig vom Hotel «Schweizerhof» in der Lenzerheide auch als äusserst positiv. «An den Berufswahlmessen im 2016 zeigten die Jugendlichen ein sehr grosses Interesse für den neuen Beruf. Die neue Ausbildung spricht die Jugendlichen an, weil es sich um eine Allrounder-Ausbildung handelt. Gefragt ist vernetztes Denken, das macht die Hotellerie zu einem attraktiven Arbeitsplatz. Ausserdem sind die beruflichen Entwicklungschancen enorm hoch.»

360-Grad-Ausbildung in der Hotellerie

Die Ausbildung zur/zum Hotel-Kommunikationsfachfrau/-mann EFZ kann ab August 2017 an der SSTH Hotelfachschule in Passugg gestartet werden. Bereits während den Schulsemestern bietet die schulisch organisierte Grundbildung den Lernenden im Schulhotel praxisnahe und vernetzende Lernsituationen an. Die Jugendlichen verbinden die Theorie direkt mit der Praxis, an der Übungsrezeption, in den schuleigenen Restaurants, in der Küche oder an externen Anlässen. Der Mehrwert der Ausbildung in Passugg liegt im täglichen Transfer von der Theorie in die Praxis, der Persönlichkeitsbildung sowie der individuellen Begleitung während dem Praktikum.

Aus- und Weiterbildung von Hospitality-Fachkräften

«Global Leader in Professional Hospitality Education» - diesen ambitionierten Anspruch erfüllt die Talentschmiede in Passugg seit 1966. Lernende und Studierende können von der Berufsbildung über die Höhere Fachschule bis hin zum Bachelor in International Hospitality Management von einem einzigartigen Ausbildungsprogramm profitieren, das ihnen national und international alle Türen öffnet.

Weitere Informationen zum neuen Beruf erhalten Sie unter www.meinehotelleriekarriere.ch oder per E-Mail bei beatrice.schweighauser@ssth.ch, Schulleiterin berufliche Grundbildung, SSTH Hotelfachschule, Hauptstrasse 12, 7062 Passugg.

Artikel erschienen am 13.12.2016 im Bündner Tagblatt

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