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Portrait

Die heutige SSTH Schweizerische Schule für Touristik und Hotellerie AG (ehemals HTF Hotel- und Touristikfachschule Chur), in der Folge SSTH genannt, begann ihre operative Tätigkeit 1967 als Hotelsekretärinnenschule. Gegründet wurde die Unternehmung von Dr. Markus Christoffel im Jahr 1966.

Unter dem Dach der SSTH werden an den Standorten Chur und Passugg auf verschiedenen Bildungsstufen (Berufsbildung, Höhere Fachschulen, Erwachsenenbildung) Ausbildungen in vier verschiedenen Abteilungen hauptsächlich im Bereich Hotellerie/ Gastronomie und Tourismus angeboten. Das Portfolio der SSTH wird durch eine Beratungsabteilung für Hotel- und Schulprojekte ergänzt.

Die laufende Prüfung der Ausbildungsangebote gemäss der ISO-Norm 9001, eduqua und 3Q sichert die Qualität in allen Bereichen der Unternehmung.

Die SSTH ist eine Aktiengesellschaft und im Handelsregister eingetragen. Der Firmensitz ist Chur.

Die Abteilungen im Überblick

Berufsbildung

Gastgewerbliche Fachschule Graubünden

Die GFG Gastgewerbliche Fachschule Graubünden wurde 1993 als Pilotprojekt gestartet. Mit dem Lehrgang Hotel- und Gastrofachfrau bzw. – fachmann konnten den KMU-Betrieben attraktive Berufsleute angeboten werden. Bereits 1994 wurde der Lehrgang der GFG in das Kantonale Berufsbildungsgesetz aufgenommen und per 1. Januar 1996 vom Kanton Graubünden anerkannt. Zusätzlich zum kantonal anerkannten Diplom Hotel- und Gastrofachfrau/ -fachmann wird integriert das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Restaurationsfachfrau/ -fachmann erworben.

Handels- und Touristikschule

1979 wurde der Handels- bzw. Touristiklehrgang eingeführt. Diese Ausbildung wird nebst dem Handelsdiplom des Vereins Schweizerischer Handelsschulen auch mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann abgeschlossen. Seit 2004 wird ein kaufmännischer Lehrgang für Nachwuchssportlerinnen und –sportler angeboten.

Höhere Berufsbildung

Hotel- und Touristikfachschule (Höhere Fachschule)

Bereits 1969, also zwei Jahre nach der Schulgründung wurde ein Lehrgang für Studierende mit höherer Vorbildung (ehemals Höhere Gastgewerbliche Fachschule) eingeführt. 1970 wurden erstmals internationale Studierende in den Hotel Management Lehrgang aufgenommen. Das Diplom der Hotel- und Touristikfachschule wurde 1989 vom Kanton als kantonaler Fähigkeitsausweis zur Führung eines gastgewerblichen Betriebes (Wirtepatent) anerkannt. Mit der Anerkennung durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie im Jahr 1990 war die Hotel- und Touristikfachschule auch auf Bundesebene als Höhere Fachschule anerkannt. Die Absolventen der HTF erhalten den geschützten Titel „dipl. Hôtelier - Restaurateur HF“ / „dipl. Hôtelière -Restauratrice HF“. Seit Herbstsemester 2009 wird die HTF als erste Hotelfachschule der Schweiz gemäss den vom Bund genehmigten neuen Rahmenlehrplänen für Höhere Fachschulen unterrichten.

1989 konnte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten ein zweiwöchiger Weiterbildungskurs für Hotelfachstudierende aus Osteuropa aufgebaut werden. Noch heute besuchen jährlich ca. 100 Hotelfachstudierende aus den Ländern Slowakei, Tschechien, Ungarn und Ukraine diesen Stagiaireskurs mit einem anschlies-senden Praktikum in der Schweizer Hotellerie/Gastronomie.

Swiss School of Hotel and Tourism Management

Im Jahr 1970 wurden die ersten internationalen Studierenden zur Hotelfachausbildung zugelassen. Die Studierenden absolvierten bis 1972 den deutschsprachigen Lehrgang. Danach konnten internationale Studierende in der englischsprachigen Abteilung unter-richtet werden. Die dreijährige Ausbildung wird analog dem deutschsprachigen Programm durchgeführt. 2004 wurde das Angebot um ein Postgraduate Diploma und im 2006 mit einem Sprach-Vorbereitungskurs (Englisch und Deutsch) erweitert.

Seit 2008 wird in Zusammenarbeit mit der Partneruniversität Queen Margaret in Edinburgh, Schottland ein Bachelor of Arts angeboten. Der universitäre Lehrgang steht deutsch- sowie englischsprachigen Studierenden offen. Unterrichtet wird in englischer Sprache.

Consulting

Im Jahr 2004 wird durch Integration einer kleinen Beratungsunternehmung die Aktivität in der Beratung von Unternehmen intensiviert. Auf Grund des Tätigkeitsfeldes der SSTH erfolgt die Beratung hauptsächlich in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Bildung und Ökologie.

Schulhotel

1988 wurde das ehemalige Kur- und Kneipphotel Passugg übernommen. Der Abteilung der Höheren Fachschulen steht seither mit dem Schulhotel eine dem Angebot entsprechende Ausbildungsstätte und Unterbringung der Studierenden zur Verfügung. Momentan wohnen pro Semester 170 Studierende in Einzel- oder Doppelzimmer im Schulhotel.

1998 konnte der Neubau des Schultraktes (Unterrichtsräume, Aula, Bibliothek etc.) zur Erweiterung des Schulhotels bezogen werden.

Im Rahmen umfassender Sanierungsarbeiten am Schulhotel Passugg im Frühjahr 2004 konnte auch das ehemalige Passugger Stübli renoviert werden. Dieses steht seit Juni 2004 als Restaurant Paulaner’s einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Von 2009 bis 2011 werden weitere Renovationsarbeiten am Schulhotel durchgeführt.