4. Semester Dipl. Hôtelière-Restauratrice HF (2017)

Sie studieren Hospitality Management an der SSTH. Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu beginnen?
Ich habe eine Kochlehre absolviert, was mir sehr viel Befriedigung gegeben hat. Leute mit gutem Essen glücklich zu machen, machte auch mich glücklich. Irgendwann gegen Ende der Lehre hat meine Chefin dann aber gemeint, dass ich nicht nur in die Küche gehöre und ich soll mich doch mal bei der Hotelfachschule informieren. So stiess ich dann auf die SSTH. Es ist in der Tat so, dass ich nicht nur handwerklich tätig sein wollte, sondern gerne auch die Leitung übernehme.

Was ist Ihr Berufsziel? Haben Sie schon Ziele, was Sie nach der Ausbildung machen?
Mein Ziel ist es, einmal in der Hotellerie eine Führungsfunktion zum Beispiel als General Manager zu übernehmen. Ich kann mir aber auch vorstellen in einer anderen Branche eine Leitungsfunktion inne zu haben. Dies wird aber wahrscheinlich nur möglich sein, mit einem Bachelor-Abschluss. Deshalb möchte ich anschliessend an der SSTH das Bachelor-Studium beginnen.

Wo waren Sie im Praktikumssemester? Was hat Ihnen im Praktikumssemester am besten gefallen?
Mein erstes Praktikum absolvierte ich im Tschuggen Grand Hotel in Arosa. Die ersten zweieinhalb Monate arbeitete ich im Bereich Rooms Division und einen Monat als Concierge. Die Monate im Housekeeping haben mir besser gefallen als zuerst angenommen. Ich konnte viele Führungsaufgaben übernehmen und erhielt grosse Wertschätzung vom Arbeitgeber. Trotz des enormen Zeitdrucks gefiel mir die Arbeit im Housekeeping sehr gut.

Was gefällt Ihnen am besten an der SSTH?
Die Vorbereitung in den Schulsemestern ist sehr wertvoll. Insbesondere die vier Outlet-Restaurants sind eine super Erfahrung für die Praktikas und geben einen realen Eindruck der zukünftigen Arbeit. Der Vorteil in der Schule ist vor allem, dass man sich viel mehr Zeit nehmen kann z. B. im Houskeeping. Im Gegensatz zum Praktikum, wo die Zimmer in höchstens 20 Minuten wieder bezugsbereit sein mussten. Der intensive Unterricht mit bis zu 15 Fächern in einem Semester ist sehr anspruchsvoll. Aber nur so erhält man einen Einblick in die unterschiedlichsten Tätigkeiten in einem Hotel. So bin ich froh, dass wir auch betriebswirtschaftliche Fächer wie Finanzbuchhaltung hatten. Das Wohnen auf dem Campus möchte ich nicht missen. Der Zusammenhalt in der Klasse ist viel intensiver und man lernt sich viel besser kennen als wenn man nicht auf dem Campus wohnen würde.

Wo haben Sie persönlich am meisten profitiert?
Zwischenmenschlich habe ich sehr viel gelernt. Ich bin viel aufgeschlossener und kontaktfreudiger geworden. Die verschiedenen Kulturen auf dem Campus sind sehr inspirierend. Auch in der Arbeit bin ich viel zielstrebiger und organisierter geworden. Ich übernehme in den Projekt- und Gruppenarbeiten viel mehr die Führungsrolle. So freue ich mich auf die Concept Week im kommenden Dezember, in der ich die Leitung für ein reales Projekt übernehmen werde.

Vielen Dank für das Gespräch.

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