Durch das Stipendienwesen in der Schweiz werden Personen unterstützt, die sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befinden. Darunter fallen Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II (z.B. Gymnasium, Berufsschule) und der Tertiärstufe (z.B. Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschulen). Die Ausbildung muss zu einem staatlich anerkannten Abschluss führen.

In allen Kantonen gilt bei der Vergabe von Ausbildungsbeiträgen das Subsidiaritätsprinzip. Stipendien und Darlehen werden nur ausgerichtet, wenn die finanzielle Leistungsfähigkeit der antragstellenden Person, ihrer Eltern und anderer gesetzlich Verpflichteter nicht ausreicht. Das schweizerische Stipendienwesen ist kantonal geregelt, jeder Kanton hat eine eigene gesetzliche Grundlage zur Vergabe von Stipendien und Darlehen. Die persönlichen und finanziellen Voraussetzungen, die zu Ausbildungsbeiträgen berechtigen, sind von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich geregelt, ebenso die Anerkennung von Ausbildungsstätten.

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