Verschiedenste kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt haben am Samstag zahlreiche Besucher nach Passugg gelockt. Das 14. Food Festival, organisiert von Studierenden der Hotelfachschule Passugg, war ein voller Erfolg.

In 6 Stunden geschmacklich einmal um den Globus

Punkt 12.00 Uhr war es soweit, das Band wurde durchgeschnitten und mit dem Knall der Konfettikanone strömten die Besucher in die Räumlichkeiten der Hotelfachschule Passugg (SSTH Swiss School of Tourism and Hospitality). Dort warteten 18 liebevoll gestaltete Foodstände sowie diverse leckere Dessertkreationen auf sie. Am indischen Stand wurden die Besucher von einem Studierenden mit einem freundlichen „Namaste“ begrüsst, um seine Ehrerbietung für die Gäste zum Ausdruck zu bringen.

Während den folgenden 6 Stunden durfte nun probiert werden, was das Herz begehrte. Von Russland, über Mozambique bis Argentinien warteten allerhand Köstlichkeiten rund um den Globus auf die Gäste. Unterstützt wurde die SSTH hierbei durch das Alpina Mountain Resort & Spa, dessen Küchencrew original chinesische Spezialitäten auf die Teller der Besucher zauberte. Auch ist ein Team der Partneruniversität Cheju Halla angereist, um das Food Festival mit südkoreanischen Köstlichkeiten zu bereichern. Die Besucher genossen den Ausflug durch die zahlreichen Länder aller Kontinente und liessen sich die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf der Zunge zergehen.

Einmaliges Erlebnis dank Liebe zum Detail

„Habe ich nun wirklich gerade echtes Krokodilfleisch gegessen?“, fragte sich ein Besucher beim australischen Foodstand. Dem war tatsächlich so, neben 50 Kilogramm Krokodilfleisch wurden für die diversen Foodstände auch 250 Kilogramm Gemüse, 180 Kilogramm Rindfleisch sowie 250 Kilogramm Poulet, bezogen von lokalen Lieferanten, zubereitet.

Hierfür waren in den letzten drei Tagen alle Studierenden und Dozierenden der SSTH im Dauereinsatz. In den Küchen und Räumlichkeiten der Hotelfachschule herrschte Hochbetrieb, während sich im Speisesaal und dem Festzelt langsam Stand an Stand reihte. Um den Besuchern ein einmaliges und authentisches Erlebnis zu schaffen, lassen die Studierenden jedes Jahr in die Auswahl der Rezepte und die Dekoration der Stände viel Liebe zum Detail einfliessen. Auch die Studierenden selbst putzten sich heraus und servierten die Gerichte in landestypischer Kleidung.

Die regionalen Wurzeln nicht vergessen

Neben den exotischen Spezialitäten der Foodstände wurden aber auch die Schweizer Wurzeln gepflegt. Die regionalen Spezialitäten der Slow Food Bewegung haben das internationale Angebot des Food Festivals bereichert. Gemeinsam mit renommierten Winzern aus der Region wurde eigens für das Food Festival 2016 eine Assemblage kreiert, welche die Besucher selber abfüllen konnten. Des Weiteren bot sich die Möglichkeit, in die Welt der regionalen Biere einzutauchen und an geführten Degustationen mit den Braumeistern teilzunehmen. Die Studierenden haben mit diesem Konzept den Nerv der Zeit getroffen. Denn schlussendlich hat der Schweizer Foodstand mit Pralinen aus Schweizer Rindfleisch an blauem Kartoffelstampf den Preis als Publikumsliebling gewonnen.

Die Studierenden haben die Fäden in der Hand

Ein 15-köpfiges Projektteam, begleitet und betreut von den Dozierenden der SSTH, zeichnete sich verantwortlich für die Organisation des Food Festivals. Mit der Planung wurde bereits im September letzten Jahres gestartet. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem Ideenreichtum und dem Einsatz der Studierenden. Diese behielten stets den Überblick und sorgten wo nötig für Nachschub. Ein Projekt wie das Food Festival bildet für die Studierenden eine beachtliche konzeptionelle, logistische und führungstechnische Herausforderung, ein beeindruckender Leistungsausweis für die zukünftigen Hoteliers!

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